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Land.Leben.Kunst.Werk.e.V.

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Schloß

Das Quetzer Schloß ist Sitz des Vereins Land.Leben.Kunst.Werk. e.V.

"Beglückt, wer fern der Falschheit vollen Stadt ...

frei unter Bäumen ruht, die er gepflanzet hat“.

 

Hellmut Moritz Erdmann von Grävenitz, Inschrift an der Westseite des Hauses

Das Gutshaus Quetz, Schloß Quetz genannt, vereint eine wechselvolle Geschichte, eine lebendige Gegenwart und eine ungewisse Zukunft in sich.

So war es über die Jahrhunderte hinweg orts- und identitätsprägend, war als feudales Herrenhaus, als Verwaltungsgebäude des Volkseigenen Gutes und ist heute als Sitz des Vereins Land.Leben.Kunst.Werk. e.V. Lebens- und Arbeitsmittelpunkt für zahlreiche Menschen.

Stets war es eng verbunden mit der aktuellen politischen Situation der jeweiligen Epoche, stellte den Raum für unterschiedlichste gesellschaftliche Auffassungen und spiegelte den Zeitgeist in seinen oft widersprüchlichen Facetten wider.

Architektonisch blieben viele Details wie Stuckereien, Figuren, Spiegel und Kamine erhalten; das große Ganze ist jedoch nicht sichtbar, schlummert unter DDR-Linoleum, Rauputz und Tapete seinen Dornröschenschlaf. Auch mussten in der Vergangenheit herbe Verluste  hingenommen werden: Die Orangerie brannte aus und wurde abgerissen. Das Schloss war zeitweise ungesichert: Statuen, Plaketten und Kristallleuchter fielen dem Spiel und der Gleichgültigkeit zum Opfer, sämtliche Öfen und das bewegliche Inventar verschwanden.

Der Genius Loci hingegen wirkt noch immer.